Wer mit CFDs handeln möchte, der muss sich im Vorfeld natürlich für einen Broker entscheiden. Es gibt extrem viele CFD-Broker, sodass es den Tradern oftmals schwer fällt, den „richtigen“ Anbieter zu finden. Ein Broker-Vergleich verspricht zwar einen relativ guten Überblick, dennoch müssen die Trader darauf achten, dass sie auch die wesentlichen Punkte gegenüberstellen. So sollten sich die Trader mit der Handelsplattform, den Gebühren und den Funktionalitäten befassen. Vor allem Anfänger sollten darauf achten, ob der Broker ein kostenloses Demokonto zur Verfügung stellt.

Gibt es ein kostenloses Demokonto?

Bezüglich der Trading-Plattform ist es ratsam, wenn sich der Trader im Vorfeld informiert, welche Funktionen zur Verfügung stehen. Viele Broker bieten ein kostenloses Demokonto an. Dieses sollte unbedingt ausprobiert werden, bevor der Trader sein Erspartes in CFDs investiert. Nicht nur Anfänger profitieren von einem Demokonto; auch langjährige Trader befassen sich immer wieder mit kostenlosen Demokonten, da sie einerseits neue Strategien ausprobieren und sich andererseits mit der neuen Plattform vertraut machen können. Stellt der Trader fest, dass die Plattform alle benötigten Funktionen aufweist und leicht zu bedienen ist, so ist das natürlich von Vorteil. Bemerkt der Trader hingegen, dass er mit der Plattform gar nicht klar kommt, sollte er sich für einen anderen Broker entscheiden. So etwa, wenn es kein umfangreiches Risiko- und Money-Management gibt. Der Trader sollte zumindest die Möglichkeit haben, diverse Instrumente einsetzen zu können – so etwa Stopp-Loss. Wer mit CFDs handeln möchte, der muss nämlich auch darauf achten, dass das Risiko reduziert werden kann.

Welche Basiswerte stehen zur Verfügung?

Selbstverständlich spielt auch das vorhandene Produktuniversum eine wesentliche Rolle. Hier ist es ratsam, wenn der Trader eine Selbstbetrachtung vornimmt, sodass er herausfindet, mit welchen Basiswerte er gerne handelt oder auch mit welchen Basiswerten er in der Zukunft gerne handeln würde. Weiß der Trader, mit welchen Basiswerten er handeln möchte, muss er auch darauf achten, dass der Spread – vor allem bei den gewählten Basiswerten – so gering wie möglich ausfällt. Der Trader hat nämlich keinen Vorteil, wenn der Broker bei Aktien-CFDs einen sehr geringen Spread anbietet, jedoch der Spread für Forex-CFDs, für die sich der Trader jedoch interessiert, extrem hoch ist. Das Angebot an Basiswerten ist bei fast allen Brokern gleich. Will der Trader Futures handeln, so wird er feststellen, dass die Auswahl der zur Verfügung stehenden Broker deutlich kleiner wird.

Die Gebühren

Ein weiterer Punkt, der keinesfalls außer Acht gelassen werden darf – die Gebühren! Hier sind natürlich die Gebühren je Transaktion, Mindesteinzahlungen und auch für die Haltekosten entscheidend. Auch Realtimekurse müssen nicht immer kostenlos zur Verfügung gestellt werden.